BuchdatenbankDie Literatur ist etwa so alt wie der Mensch denken kann. Es scheint ein ewiges Bedürfnis der Menschen gewesen zu sein, das Erlebte weiterzugeben, Geschichten zu erzählen und Ereignisse festzuhalten. Wurden früher Geschichten, Erzählungen und Überlieferungen buchstäblich in Stein gemeißelt, waren es später Lederfälle, auf denen mit Tierblut Zeichnungen und Symbole gezeichnet wurden. Die alten Ägypter erfanden die erste Schriftsprache und nachdem auch sie viele ihrer Texte auf Steinen zu verewigen versuchten, folgten später Pergamentpapiere, die einen weltweiten Erfolg haben sollten. ![]() Tatsächlich wird auch heute noch, im multimedialen Zeitalter, vieles noch zu Papier gebracht was für die Nachwelt erhalten bleiben soll. Papier hält aber – wie Stein, eine Diskette oder andere einfache Aufzeichnungsmethoden, nicht ewig. So kennen alle Formen der Aufzeichnung ein Verfalldatum, doch scheint man nun mit den technischen Möglichkeiten eines Rechenzentrums erstmals die Möglichkeit zu haben einmal eingespeiste Daten für ewig aufbewahren zu können. Im Gegensatz zu einem alten Buch, können elektrische Daten nämlich unzählige Male reproduziert werden und bleiben so für immer erhalten. So werden literarische Werke heutzutage allesamt digitalisiert. Zur Unterhaltung der Konsumenten werden sie von bekannten Stimmen vorgelesen und auf einer CD gespeichert. Für die visuelle Erhaltung werden seit vielen Jahren mehrere Datenbanken gepflegt, in welche nicht nur wichtige Dokumente aus früheren Zeiten abgelegt werden, sondern auch neue Werke digitalisiert werden können. Viele dieser Schriftstücke sind, mindestens auszugsweise, im weltweiten Netz verfügbar. Diese zu finden und als wertvolle Sammlung zu erkennen, ist eine große Herausforderung, die sich auch für Suchmaschinen stellt. Ziel einer Suchmaschine ist es, in einem Data Center eines Rechenzentrums eine Literatur Datenbank aufzubauen, in dem ganze Bücher gespeichert werden. Dazu wird die so genannte Searchengine mit vielen Technologien, wie Scanner, Texterkennung und Indiziermethoden unterstützt. Der wichtigste Faktor kommt aber der Speicherkapazität in einem Rechenzentrum zu: Hier müssen alle Informationen des Data Center gespeichert werden und zwar an mehreren Orten, getrennt durch brandsichere Wände und auch so, dass natürliche und künstliche Umwelteinflüsse jeder Art keine negative Auswirkungen auf die Erhaltung der Daten nehmen können. Dass diese wichtige Aufgabe seinen Preis hat und auch an die Leistungsgrenze der Hardware große Ansprüche stellt, steht außer Frage. Dass damit die Geschichte der Menschheit, das Erbgut der Zivilisation für die Ewigkeit erhalten bleibt, macht diese Maßnahmen aber unumgänglich und auch nützlich. Die Betreiber der Suchmaschine möchten nun den Zugang zu den schriftlichen Informationen gewährleisten und ein rasches Finden ermöglichen. Alleine für die Erstellung der dafür nötigen Indexierungen werden im Rechenzentrum eine Vielzahl Computer benötigt. Die Datenbanken werden von mehreren Hundert Angestellten gepflegt und regelmäßig aktualisiert. Bücher die eingelesen werden bleiben natürlich urheberrechtlich geschützt. Dank der elektronischen Erhaltung werden diese Werke aber noch viele Jahrhunderte nach dem möglichen Ende der Menschheit erhalten bleiben und späteren Zivilisationen von großer Hilfe sein.Mit so viel Weitsichtigkeit baut die Suchmaschine aber ihre Literatur Datenbank noch nicht auf. Zuerst gilt es alle verfügbaren Bücher zu digitalisieren und sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu wird im Data Center eines riesigen Rechenzentrums eine Buchdatenbank aufgebaut, die es in den kommenden Jahren auszubauen und zu pflegen gilt. |
