Notizbücher, kleine Helfer für alles, woran man sich erinnern möchte

In unseren hektischen und betriebsamen Zeiten sind insbesondere jene, die kreativ tätig sind und/oder allerlei organisieren müssen, darauf angewiesen, dass sie ihre Gedanken beisammen haben. Zu diesem Zweck nutzen entsprechend tätige Menschen seit jeher allerlei Erinnerungsstützen. Die wohl älteste und zugleich einfachste Form dessen ist das klassische Notizbuch. Notizbücher sind schon seit jeher ein Wahrzeichen von Künstlern und Wissenschaftlern, die sich bemerkenswerte Einfälle und Entdeckungen skizzenhaft einzufangen wünschten, ehe diese vergessen und somit verloren gehen konnten.

Heutzutage schicken sich diverse technische Geräte an, den Notizbüchern den Rang abzulaufen. Wird es langfristig dazu kommen?


Wo die Technik die Nase vorn hat

In Anbetracht dessen, dass die Möglichkeiten von PDA Geräten immer umfangreicher werden und auch die meisten Mobiltelefone immer mehr Richtung Smartphone/PDA gehen, erscheint die Verwendung eines Notizbuchs fast überflüssig. Nun da diese handlichen Gadgets immer umfangreicher und zunehmend auch günstiger werden, spielen sie kommerziell bereits eine große Rolle. Und wo Laptop und Konsorten aufgrund ihrer Sperrigkeit noch scheiterten, sind Blackberry und Co. auf Augenhöhe mit den Notizbüchern. Der offensichtlichste Vorteil der PDAs/Smartphones besteht in ihrer Vielseitigkeit. Sie bringen nicht nur die Möglichkeit mit, Notizen festzuhalten sondern stellen schon fast ein komplettes Home Office mit Internetanschluss dar. Da kann das Notizbuch funktional einpacken.


Wo Notizbücher unantastbar bleiben
Das bedeutet jedoch nicht, dass Notizbücher nicht auch ihre Vorteile hätten. Zum einen geht es nicht einfacher. Man schlägt das Buch auf und schreibt etwas hinein – fertig. Kein technischer Ausfall, kein Akku, der in einem ungünstigen Moment seinen Dienst versagen könnte. Überdies wird ein Notizbuch niemals technisch veraltet sein und es bedarf insofern keinerlei administrativer Pflege. Updates sind nicht vorgesehen! Und auf Reisen stellt ein Smartphone für Langfinger einen sehr viel reizvolleren Gegenstand dar als ein bereits bekritzeltes Notizbuch.

Zuletzt wäre da noch der Aspekt der Umweltfreundlichkeit. Wer ein Notizbuch wählt, das aus einem festen Einband besteht, in den unbeschriftete Blätter wieder neu eingespannt werden können, der produziert mittelfristig nur Papiermüll. Und dieser lässt sich bekanntlich sehr gut und relativ schonend recyceln – und zwar oft! Die Energiebilanz von PDAs/Smartphones sieht da etwas weniger vorteilhaft aus. Sie verbrauchen laufend Energie und sind in der Entsorgung weit problematischer.

Wer also primär etwas braucht, um seine Termine oder Gedanken festzuhalten, der ist mit einem entsprechenden Planer/Notizbuch besser dran. Wer jedoch auf die verschiedenen Funktionalitäten eines mobilen Home Office angewiesen ist, greift zum PDA.